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Tipps für den Küchenkauf

Tipps für den Küchenkauf
Beim Küchenkauf heißt es: Angebote vergleichen, Rabatte nicht zu wichtig nehmen, vorab gut messen, ein Preislimit setzen und Zeit einplanen. Mit unseren Tipps zum Küchenkauf sparen Sie viel Geld und erhalten zusätzlich eine passendere Küche.

Maß nehmen: Grundriss und Anschlüsse
Messen Sie den Küchenraum vorab sehr gut aus. Beachten Sie dabei folgende Kernmaße:
  • Wandabstände
  • Türen und Fenster
  • Steckdosen und Anschlüsse (Herd, Spüle, Spülmaschine)
  • Schrägen und Ausbuchtungen

Wenn Sie einen Küchengrundriss angefertigt haben, kopieren Sie ihn mehrfach, weil sie ihn möglicherweise bei mehreren Anbietern hinterlegen. Bei der Planung spielen die Maße zunächst die Hauptrolle. Es gibt Standardküchen, die zu Standard-Küchenräumen passen, allerdings sind Letztere seltener geworden. In der DDR beispielsweise gab es die Plattenbauwohnung WBS 70, die millionenfach errichtet wurde und für die dann ein einziges Küchenmaß genügte. Doch moderne Räumlichkeiten unterscheiden sich ebenso sehr voneinander wie verschiedene Altbau-Typen. Also heißt es: exakt messen.

Planung der Basiselemente

Basiselemente sind die großen Elektrogeräte (Herd, Kühlschrank, Abzugshaube, Geschirrspüler), die Arbeitsplatte mit Spüle und die wesentlichen Schränke: Hochschrank, Schrank mit Auszug für die großen Töpfe und Pfannen, Schränke mit Stauraum für Geschirr und Besteck sowie Hängeschränke. Solche Basiselemente haben vielfach herstellerunabhängig gleiche oder ähnliche Maße. Das trifft vor allem auf die Elektrogeräte zu. Die Arbeitsplatte hingegen wird sehr oft zurechtgeschnitten. Die Planung soll mit diesen Elementen beginnen, weil sie – vor allem die Elektrogeräte – mit Abstand das meiste Geld kosten. Bedenken Sie also vorab genau, was ein Herd leisten soll und welches Gefrierfach der Kühlschrank benötigt (oder ob Sie eine gesonderte Gefriertruhe anschaffen wollen). Sie sollten sich mit den Möglichkeiten und Anbietern/Marken moderner Elektrogeräte länger beschäftigen. Es gibt hier sehr großen Komfort bis hin zum echten Luxus (etwa bei Miele-Geräten), wenig bekannte und günstige, aber gute Hersteller und auch Schrott, von dem Sie die Finger lassen sollten. Hierfür müssen Sie tatsächlich Testberichte von Warentest & Co. studieren. Natürlich spielt bei neuen Geräten die Energieeffizienz immer eine sehr große Rolle, doch auch die Auslastung von Herd, Kühlschrank, Geschirrspüler & Co. sollten Sie gut bedenken. Kaufen Sie nicht aus lauter Begeisterung teure Features und zu große Geräte, die Sie nie ausnutzen werden. Bedenken Sie auch, dass für eine sehr kleine Familie oder gar einen Singlehaushalt eine etwas bessere Mikrowelle vieles (fast alles) kann, was ein Herd auch nur kann – bei geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten sowie mit wesentlich weniger Platzbedarf.

Preislimit festlegen

Wenn Sie sich erst einmal mit Küchen beschäftigen, gehen Ihnen alsbald die Augen über. Kaum ein Bestandteil unserer Einrichtung bringt so viele Versuchungen mit sich. Setzen Sie sich daher schon ganz zu Beginn – nach dem ersten Maßnehmen – ein Preislimit, nachdem Sie grob die vorliegenden Angebote überrechnet haben. Dieses Preislimit muss sich nach Ihren finanziellen Möglichkeiten richten – nicht nach Ihren Traumvorstellungen. Ansonsten wären Sie noch in zehn Jahren mit der Küche verschuldet, diese wäre aber längst nur noch einen Bruchteil Ihres Anschaffungspreises wert. Lassen Sie sich auch von Küchenverkäufern nicht unter Druck setzen, prüfen Sie jedes Angebot daheim in Ruhe nach. Ein Tipp: Angebote für Küchen unverbindlich vergleichen und sich nicht unter Druck setzen lassen.