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Wenn die Hand bei der Preisauszeichnung schmerzt

„Klack, klack, klack“, hört man manchmal an den Regalen des Supermarkts, des Discounters oder des Tante-Emma-Ladens. Dann können wir davon ausgehen, dass ein Mitarbeiter damit beschäftigt ist, die Waren neu auszuzeichnen. Dafür kann es viele Gründe geben. Das kann etwa eine Sonderpostenaktion sein. Also Waren, die in der aktuellen Woche etwas günstiger verkauft werden sollen. Oder wir haben Lebensmittel, die sich an der Grenze des Mindesthaltbarkeitsdatums befinden. Das sind dann durchaus gute Produkte, die jederzeit bedenkenlos verzehrt werden können. Aber wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt, dann wird die Ware immer schwerer zu verkaufen.

Oder es bahnt sich ein Sommerschlussverkauf (den es offiziell gar nicht mehr gibt) an. Die aktuelle Sommermode (oder natürlich auch die Wintermode) muss aus den Regalen. Da folgt ein Rabatt auf den vorigen und die Preise der Ware müssen manchmal tagesaktuelle angepasst werden. All das können Gründe sein, eine Ware von Hand auszuzeichnen. Natürlich gibt es auch Geschäfte, in denen die individuelle Preisgestaltung zum Geschäftsmodell gehört. Da ist die Preisauszeichnung im Akkord eine regelmäßige Praxis. Und das kann dann auch in die Hände gehen. Vor allem dann, wenn ein älterer eingesetzt wird, bei dessen Konstruktion die Waren und nicht die Hände des Mitarbeiters im Vordergrund standen. Das sind modernere Handauszeichner schon etwas weiter fortgeschritten. Hier sollte auch der Dauereinsatz nicht zu schmerzenden Händen führen. Darüber hinaus sollte natürlich jeder Geschäftsführer oder Filialleiter darüber nachdenken, ob es wirklich so sinnvoll ist, einen Mitarbeiter den ganzen Tag über nur Preise auszeichnen zu lassen. Oder ob nicht etwas mehr Abwechslung auch zu einer höheren Motivation führt. Ein bisschen Preisauszeichnung am Vormittag und dann etwas Arbeit an der Kasse am Nachmittag. Dann spielen schmerzende Hände bei der Preisauszeichnung sicherlich keine Rolle mehr.